Hard facts

Blumen machen glücklich –
auch importierte?

Der Blumenstrauß auf dem Esstisch soll uns erfreuen und möglichst nicht daran erinnern, wie diese Blumen angebaut werden.

Bei Lebensmitteln ist es schon vielen bewusst geworden, wie wichtig ein ökologischer Anbau ist, aber bei Schnittblumen? Schau Dir diese hard facts an, vielleicht denkst Du dann anders darüber!

Wissenswertes
zur Schnittblumenindustrie

Woher kommen die Blumen?

Ein Großteil der konventionellen Blumen im Floristikgeschäft oder im Supermarkt kommt aus Entwicklungsländern in Afrika, Südamerika oder Asien. Etwa jede dritte Schnittblume in Europa kommt aus Kenia. Da es keine Kennzeichnungspflicht und daher keinen Herkunfts- nachweis bei Blumen gibt, wird statistisch nur erfasst, dass die Blumen vom Großimporteur in den Niederlanden kommen.

Wie werden sie angebaut?

Konventionelle Schnittblumen werden unter Ausbeutung von Mensch und Natur in riesigen Gewächshäusern und mit Einsatz von vielen, bei uns zum Teil verbotenen Pestiziden, angebaut. Oft sind es Frauen, die auf den riesigen Blumenfarmen arbeiten, für einen Hungerlohn schuften sie unter gesundheitlich schädlichen Bedingungen.

Blumen und Wasserknappheit?

Eine Rose benötigt in der Anzucht ca. 4 Liter Frischwasser. Allein Deutschland importierte im Jahr 2022 1,3 Milliarden Schnittrosen, das sind 5,2 Milliarden Liter Wasser! Die Schnittblumenindustrie hat einen gewaltigen Anteil an Umwelt-und Gesundheits- schäden und deren Folgen, z.B. Flucht & Migration.

Umdenken bei Floristen

Ein trauriger Fall einer französischen Floristin brachte die notwendige Aufmerksamkeit in der Branche: Ihr Kind starb an Leukämie – das Gericht gab ihr Recht und machte den jahrelangen Kontakt zu den pestizidbelasteten Blumen dafür verantwortlich.

Ein Cocktail an Pestiziden

In einer Studie von global2000 wurden im Durchschnitt 14 verschiedene Pestizide pro Blumenstrauß gefunden, der Höchstwert waren 32 Pestizide auf einem Strauß von Lidl. Auf fast allen Sträußen wurden gesundheitlich schädliche Pestizide gefunden.

Und die CO2-Bilanz?

Die Blumen aus dem globalen Süden werden mit dem Flugzeug nach Europa verfrachtet. Bei der Schnittblumenproduktion in den Niederlanden ist die CO2-Bilanz noch schlechter, da die Gewächshäuser beheizt und beleuchtet werden müssen.

Gesunde Alternativen?

Slowflowers machen
den Unterschied

  • Slowflower-Farmer arbeiten
    regional, saisonal und nachhaltig
  • Keine Pestizide oder künstliche Dünger
  • Nur 100 % torffreie Erde
  • Im Einklang mit der Natur, ohne Steckschaum (Mikroplastik!)
    oder Einmal-Plastik
  • Mit viel Liebe – vom Saatkorn bis zum Blumenstrauß – alles ist Handarbeit
  • Besondere Sorten, Farben und Düfte
  • Slowflowers halten viel länger in der Vase

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“Blumen sind
das Lächeln der Erde”

Ralph Waldo Emerson

Philosoph und Schriftsteller