Willkommen auf unserer neuen Webseite BIOGARTENLIEBE! – Was hier wächst, ist noch kaum zu erkennen, vielleicht ein Sprössling, den wir mit aller Geduld hegen & pflegen… vielleicht wird es eine wunderbare strahlende Schönheit, vielleicht ist es auch nur eine Laune der Natur… wir werden es sehen! Nachdem ich die Liebe zu den Blumen für mich entdeckt habe, möchte ich diese Freude gern mit allen teilen.
Ich bin fest davon überzeugt, dass Blumen irgendetwas wissenschaftlich noch nicht erklärbares mit uns machen… zumindest konnten Wissenschaftler schon herausfinden, dass beim Betrachten von Blumen der Botenstoff Oxytocin aktiviert wird. Er wirkt angstlösend und bindungsstärkend und wird deshalb auch als Kuschelhormon bezeichnet. Interessant oder?
Ich staune darüber und mach mir so meine Gedanken, warum die Natur es so angelegt hat, dass wir eine Verbindung zu den Blumen herstellen. Nicht ohne Grund ist das Dekorieren mit Blumen und das Verschenken von Blumensträußen eine sehr alte Tradition, die bis in die Antike zurückverfolgbar ist. Es muss schon eine große Faszination von den Blumen ausgehen… ich für meinen Teil empfinde eine besondere Nähe zur Natur und bewundere die Farben, Formen und die Ästhetik der Blumen… durch den Garten zu streifen und all das Wirken zu beobachten schärft meine Wahrnehmung, berührt mich und zeigt mir, dass es nur heilsam sein kann, einen Naturgarten zu haben.
Das Wachsen & Werden lehrt mich Geduld, der Wechsel der Jahreszeiten lehrt mich genau Hinzusehen, zu Fühlen, zu Begreifen, ich empfinde große Demut vor den Tieren & (Wild)pflanzen und dem großen Kreislauf in meinem Garten: der Beginn mit einem kleinen Saatkörnchen, das Wachsen, Gedeihen & Blühen und schließlich das Vergehen und wieder für die nächste Generation genug Samen in alle Himmelsrichtungen gestreut zu haben – ein wunderbares Schauspiel – auch Sinnbild für die Vergänglichkeit allen Lebens, was die großen Meister der Romantik schon viel besser beschrieben haben, all das sehe ich in einem Garten und es verzaubert mich!
Da ich denke, dass ein Garten zwar vom Mensch kultiviert wird, aber nicht alles gut ist, was der Mensch hervorgebracht hat, erscheint es mir nur logisch, einen Garten möglichst naturnah zu bearbeiten. Jane Godell, die berühmte Primatenforscherin und Umweltaktivistin, hat einmal gesagt:
„Wie können wir nur glauben, dass es eine gute Idee ist, unsere Nahrung mithilfe von Giften anzubauen“.
Jane Godell
Bei uns kommen keine künstlichen Dünger, keine Pestizide, Fungizide oder Unkrautvernichtungsmittel in den Garten. Wir versuchen mit Elementen der Permakultur möglichst viele Nützliche in den Garten zu locken, um ein funktionierendes Gleichgewicht herzustellen. Für den Bodenaufbau wird nicht umgegraben, wir würden damit die Wohnbehausungen der Mikroorganismen und Kleinstlebewesen zerstören. Bei uns kommt nur Kompost auf die Beete, Kaninchenmist und Rinderdungpellets.
Geduld ist eine gärtnerische Tugend
Manchmal suchen sich die Pflanzen auch ihren eigenen Platz, das ist oft der beste Standort für sie, ich lasse es geschehen und beobachte. Nicht immer ist es richtig, einzugreifen…. da wären wir wieder bei der Geduld. Manchmal ist es auch ratsam, in den Beeten nicht alles so aufgeräumt zu gestalten… für viele Insekten ist der Garten ein Zufluchtsort… wir müssen ihnen Unterschlüpfe bieten, dann bleiben sie auch und helfen uns, einen gesunden Boden und vitale Pflanzen zu bewahren. Der „faule“ Gärtner ist bekanntlich der bessere Gärtner.






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